Mein 1. Barcamp in Flensburg – #einfachnurgenial

Wie verdiene ich mit bloggen Geld

Wow, was für eine Erfahrung!

Ich bin immer noch total geflasht von diesem unglaublichen Wochenende. Am Freitag und Samstag war ich das allererste Mal überhaupt auf einem Barcamp. Und dann gleich in Flensburg, meiner ersten Unistadt, die ich immer noch super gerne besuche.

Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel aus diesen beiden Tagen herausbekommen würde. Den ursprünglich nur einen geplanten Tag habe ich gleich um den zweiten verlängert.

Tag 1 – Barcampen ist das neue Golfspielen

Bisher war ich eher auf wissenschaftlichen Konferenzen vertreten und bin daher sehr geschult, was enge Zeitfenster angeht. Auf dem Barcamp in Flensburg läuft es anders: Als ich auf die Minute um 9.00 Uhr mit quietschenden Reifen vor das WiREG-Technologiezentrum Flensburg fahre, habe ich richtig Panik, dass ich zu spät bin. Absoluter Quatsch! Bis um 10.00 Uhr wird noch entspannt gefrühstückt. Die Vernetzung geht sofort los.

Von Werbeagentur-Betreibern höre ich immer wieder, dass Golf spielen das beste Akquisemittel ist. Beim Barcamp trifft man aber so viele tolle Kontakte, Kooperationspartner, potentielle Kunden und nette Menschen, dass man den Golfschläger in der Tasche lassen kann. Ich möchte auch behaupten, dass dieser intensive Austausch mit so vielen Leuten sogar noch effektiver ist und auf jeden Fall mehr Spaß macht, aber das ist ja Geschmackssache. Geschmacklich umgehauen hat mich auch das Essen, das es dank einer Reihe von Sponsoren beide Tage über kostenlos gibt.

Wie verdiene ich mit bloggen Geld

Barcamp Flensburg
Dank einer Reihe von Sponsoren gibt es kostenloses Essen und Trinken auf dem Barcamp.

Wie cool auch, dass es eigene Shirts für die Tage gibt, so dass sich niemand under- oder overdresst fühlen muss. Passt irgendwie zu der lockeren Veranstaltung, auf der auch das „Sie“ streng verboten ist. Gefällt mir sehr.

Barcamp Flensburg
Schicke Shirts gibt es an beiden Barcamp-Tagen.

Um 10.00 Uhr startet die Session-Planung

Wie aufregend, ich bleibe aber trotzdem lieber hinten stehen. Eigentlich bin ich heilfroh, dass so viele Leute eine Session halten wollen (bei einem Barcamp werden die Inhalte erst direkt an dem Tag geplant) und ich nicht ran muss. Als dann aber immer weniger Slots frei sind, merke ich auf einmal, dass ich mich tatsächlich gerne beteiligen möchte.

Auf einem Barcamp gibt es keine Zuschauer und für die „Full Experience“ ist eine aktive Beteiligung eben nötig. Also ab nach vorne, Mikrofon schnappen und vor 160 Menschen die Session „Blog-Monetarisierung – wie geht es?“ vorschlagen. Dabei möchte ich keine Lösungen bieten, sondern – ganz im Barcamp-Style – über das Thema „Wie verdiene ich Geld mit meinem Blog“ diskutieren (und mir natürlich gerne auch ein paar Tipps von den „Profis“ abholen). Klappt super, es melden sich einige Leute und ich trage mich auf dem Session-Board ein.

Bild von Twitter @BarcampFl

Bevor ich aber meine eigene Session starte, höre ich mir „WhatsApp für Unternehmen“, „Content Marketing für B2B“ und „Nutzen von nutzlosem Wissen“ an. Neben dem geballten Wissen, dass ich wie ein Schwamm aufsauge, gewinne ich durch Gespräche nach den Sessions tolle Kontakte, von denen einige sicherlich intensiviert werden.

Immer dabei: Der Hashtag bcfl16, der für alle Twitter oder Instagram-Einträge verwendet wird. Eine super Möglichkeit, um zu sehen, was die anderen live vom Barcamp in Flensburg in die Internetwelt aussenden.

„Wie kann ich mit meinem Blog Geld verdienen?“

So habe ich Barcamp verstanden: Spontane Sessions abhalten, diskutieren, austauschen. Und so ist es auch, zumindest bei mir und ich glaube, die 45 Minuten gefallen allen. Zuerst stelle ich meinen eigenen Reiseblog vor (diesen hier) und gehe dann zusammen mit den Teilnehmern auf Google Adsense, Affiliate-Marketing und Social Media wie Twitter, Facebook und Snapchat ein. Besonders Snapchat scheidet noch die Geister und es ist unglaublich interessant zu hören, was andere über dieses Thema denken. Was für ein Glück: Nicole vom Hundeblog Moe & Me ist auch Teil der Session und berichtet über ihre Erfahrungen.

Tag 2 – Noch mehr Kaffee, noch mehr nette Menschen

Blog Monetarisierung

Wie verdiene ich mit bloggen Geld

Vom Handy auf die Social Wall

Der zweite Tag geht für mich viel entspannter los. Lässig im letzten Moment durch die Tür reinschneien, scannen lassen, Tüddelband ums Handgelenk bekommen, Strickjacke aus, Barcamp-Shirt an. Kaffee holen, Foto davon machen, ab zu Twitter. Auf die Social Wall gucken und sich freuen, wie unglaublich vernetzt die Welt geworden ist. Ich habe Twitter extra für diese Veranstaltung installiert (@anni.hof) und bin begeistert.

Am zweiten Tag höre ich mir an:

  1. Bloggen für Unternehmen 
  2. Wie wird man digitaler Nomade?
  3. Snapshat für Dummies

Bild von Twitter @anni_hof

Daniela von Cozy und Cuddly erläutert super sympathisch, worauf man beim professionellen Bloggen für Unternehmen achten sollte. Dennis und Nicole von Erdmann & Freunde halten eine Session zum Thema „Wie wird man digitaler Nomade?“. Aussteigen, Wohnmobil kaufen, Hund einpacken und die Arbeit unterwegs bei einer Reise durch Europa erledigen. So geht Horizont erweitern heute.

Barcamp Flensburg
Coole Snapchat-Session in lässiger Runde

Den Abschluss des Barcamps in Flensburg bildet für mich Laura, die uns „Dummies“ Snapchat erklärt. Nachdem ich halb Schleswig-Holstein erzählt habe, dass die Filter beim Aufnehmen von Snaps nur für iPhone-User funktionieren, habe ich nun endlich verstanden, wie man sie richtig anwendet. Danke Laura! Eine echt schöne und entspannte Runde auf lässigen Sitzmöglichkeiten.

Mein Fazit

Die Anmeldung zum Barcamp in Flensburg und vor allem zur eigenen Session war die einzig richtige Entscheidung. So viele Leute sind vor und nach der Session auf mich zugekommen und plötzlich war ich mittendrin. Den letzten Slot an Tag 1 habe ich dann sogar verpasst, weil es einfach so viel zu besprechen gab und ich mit den Jungs gekickert habe.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich beim ersten Barcamp ins kalte Wasser zu schmeißen. Es lohnt sich so viel mehr als man denkt.

Ich werde definitiv auf dem Barcamp in Kiel am 19. und 20. August dabei sein und freue mich jetzt schon.

Mit hochvernetzten Grüßen

Anni

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Nicole sagt:

    Huhu liebe Anni,

    es war echt schön, dich kennenzulernen und ich freue mich, dass dir unsere Session so gut gefallen hat. 🙂

    Ich hoffe, wir sehen uns auf dem Barcamp Kiel!

    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Anni sagt:

      Hallo Nicole,

      na klar sehen wir uns da! Ich freue mich 🙂

      Liebe Grüße!

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