Konferenzreisen – Diesmal in: Malaysia

Die erste Konferenzreise in 2015 führte mich im April nach Malaysia, genauer gesagt an die Faculty of Modern Language and Communication der Universiti Putra Malaysia (UPM). Ich kann jedem Doktoranden nur empfehlen, Möglichkeiten zur Finanzierung von Konferenzreisen (z.B. über den DAAD) auszukosten. Es ist so ein spannendes Erlebnis, das Studierendenleben vor Ort mitzuerleben. Wann betritt man  sonst schon einmal eine Universität in Malaysia von innen?

Übertrieben pompös: Ankunft im Putrajaya Marriott Hotel

Wer ein günstiges Hotel in Kuala Lumpur sucht, ist hier genau richtig. Auch wenn das Hotel im Vorort Putrajaya, dem eleganten Regierungs- und modernen Messeviertel, gelegen ist, sind es mit dem Auto nur 20 Minuten in die Hauptstadt Malaysias. Ein weiterer Vorteil: Das Putrajaya Marriott Hotel ist ein wahres Luxushotel, das es direkt in Kuala Lumpur sicherlich nicht für diesen Preis geben würde. Da das Hotel entsprechend bei Messebesuchen mehr Gäste anzieht, haben wir anscheinend Glück, dass zu dem Zeitpunkt keine Messe stattfindet: Am Pool und beim Essen sind wir fast die einzigen Gäste. Auch unser Ausblick ist klasse: Nachts sehen wir, wie ein Gewitter über Kuala Lumpur zieht mit den leuchtenden Petronas Twin Towers im Mittelpunkt.

Günstiges Hotel in Kuala Lumpur (3)

Der Ausblick mit Blick auf Kuala Lumpur bei Tag.

Günstiges Hotel in Kuala Lumpur

Der Ausblick mit Blick auf Kuala Lumpur bei Nacht.

Günstiges Hotel in Kuala Lumpur

Die glamouröse Lobby des Putrajaya Marriott Hotels.

Günstiges Hotel in Kuala Lumpur (6)

Es gibt sogar eine Rolltreppe im Foyer.

Auch wenn ich wegen der Konferenz wenig Zeit für den menschenleeren Pool habe, genieße ich natürlich jede Minute. Typisch für diesen Teil von Malaysia: Die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch und jeden Nachmittag kommt gegen 15.00 Uhr ein Gewitter, das aber so schnell wieder verschwindet, wie es gekommen ist. Eine tolle Möglichkeit, um in der Mall etwas essen zu gehen und ein wenig die Klimaanlage zu genießen.

Günstiges Hotel in Kuala Lumpur

Die hohe Luftfeuchtigkeit sieht man sogar auf den Bildern.

Günstiges Hotel in Kuala LumpurGünstiges Hotel in Kuala Lumpur

Auch spannend: Die Menschen in Malaysia lieben Regeln! Das Schild am Pool hat mich sehr an Deutschland erinnert. Wirklich unglaublich, was man alles beachten soll.

Günstiges Hotel in Kuala Lumpur

Es geht los: Konferenz mit Vortrag an der Universität Putra Malaysia

Die eigene Doktorarbeit vorzustellen ist immer wieder eine gute Übung. Vor allem, wenn dies auf Englisch und im Ausland geschieht mit Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Ländern. Da ich in Interkultureller Kommunikation promoviere ist es natürlich besonders toll, nicht nur darüber zu schreiben, sondern diese auch zu erleben. Daher liebe ich es, in andere Länder zu fahren und über mein Konzept zu sprechen.

Auf der Karte sieht alles so klein aus und unser Hotel liegt ganz nah bei der Universität. Wie so oft in Ländern, die einen doch etwas anderen Maßstab als Deutschland haben, ist aber auch die Universität ganz und gar nicht fußläufig zu erreichen.

Zum Glück haben wir einen Mietwagen und mein Freund fährt mich morgens zur Uni und holt mich nachmittags wieder ab. Diese Terminkoordination machen wir mit einem Handy weniger, denn auf der Grenzüberfahrt von Singapur nach Malaysia ist uns leider ein Handy verloren gegangen. Dazu kommt, dass Universität und Hotel durch eine Autobahn getrennt werden und man diese ein Stück fahren, eine Abfahrt nehmen, wieder rauf fahren und eine Abfahrt auf der anderen Seite nehmen muss, um überhaupt zur Uni zu gelangen. Es gibt bestimmt einen leichteren Weg, wir zumindest finden ihn nicht. Nichtsdestotrotz komme ich beide Tage pünktlich und heil an und genieße dieses Eintauchen in die malaysische Studienkultur.

Studieren in Malaysia (2)Studieren in Malaysia (3)Studieren in Malaysia (4)Studieren in Malaysia

Die Universität ist toll, es herrscht eine wunderbar freundliche Atmosphäre und alles grünt. Das ist man von deutschen Unis so gar nicht gewohnt. Wie immer sind die Klimaanlagen in den Räumen ein wenig zu kühl und ich bin heilfroh, dass ich ein Halstuch dabei habe (wie eigentlich immer in warmen Ländern wegen der Klimaanlagen-Problematik). Sogar die Mensa befindet sich im Freien! Ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich sind die Toiletten, die quasi ein Loch im Boden mit Duschstrahl an der Wand sind. Aber man gewöhnt sich ja an alles.

Der Austausch mit anderen Wissenschaftlern und den malaysischen Studierenden ist einfach toll und ich verbringe zwei wunderbare Tage an der malaysischen Universität. Sogar mein Vortrag klappt gut. Die Erfahrung möchte ich wirklich nicht mehr missen.

Sind wir verrückt? Mit dem Auto durch Kuala Lumpur

Nach der Konferenz gönnen wir uns noch einen Tag in Kuala Lumpur, bevor es weiter in den malaysischen Regenwald geht. Ich versuche immer, das meiste aus meinen Reisen herauszuholen und so viel wie möglich zu sehen, auch wenn es manchmal stressig ist. Da Putrajaya nur 20 Minuten außerhalb von Kuala Lumpur liegt, schnappen wir uns unseren Mietwagen und düsen los. Nach Kuala Lumpur. Mit dem Auto.

Überraschenderweise ist es gar nicht stressig und hektisch, sondern ziemlich einfach durch die Millionenstadt zu fahren. Es ist alles sehr gut geregelt, ähnlich wie in Deutschland. Die beiden Länder haben mehr gemeinsam, als sie vielleicht selbst wissen. Wir finden sogar ein Parkhaus und steigen in einen Hop on-Hop off-Bus, um die Sehenswürdigkeiten auch voll und ganz zu genießen.

Stadtrundfahrt Kuala Lumpur (5)

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Die Petronas Twin Towers in Kuala Lumpur.

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Der Menara Kuala Lumpur Fernsehturm.

Stadtrundfahrt Kuala LumpurAuch wenn die Konferenz viel zu kurz war, hat sich die Fahrt absolut gelohnt. Man lernt und sieht so viel, das man bei einem „normalen“ Urlaub nicht sehen würde. Es war so toll zu sehen, wie die Frauen und Männer sich an der Uni wohlfühlen und genauso wie wir das Studentenleben genießen. In eine andere Kultur einzutreten ist einfach immer toll und direkt innerhalb der Universität sieht man noch einmal ganz andere Dinge.

Meine zweite Konferenzreise in 2015, von der ich bald berichten werde, geht ins unglaublich spannende Shanghai. Wie wir auf dem Rückflug ein Upgrade in die Business-Class bei Emirates bekommen haben, habe ich aber schon beschrieben.

Dieses Jahr habe ich mich für eine Konferenz in Toronto/Kanada im September beworben. Drückt mir die Daumen!🙂

Viele Grüße

Anni

10 Tipps für leichtes Reisen

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Let your memory be your travel bag.

Leichtes Reisen kann so angenehm sein. Keine schweren Koffer, die man hinter sich her zieht, keine Rucksäcke, mit denen man nach vorne umkippt. Sich einfach auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: das Reisen.

1. Weniger ist mehr

Bestes Reiseutensil noch vor der eigentlichen Reise ist eine Kofferwaage. Die ist wirklich Gold wert, weil sie euch schon zu Hause zeigt, wie viel der Koffer tatsächlich wiegt. Und dann: Unter dem Limit der Airline bleiben! Und zwar um mindestens fünf Kilo. Das spornt euch an, weniger einzupacken und leichter zu tragen. Und vielleicht möchtet ihr euch im Reiseland ja etwas Nettes kaufen. Irgendwie ist der Koffer auf der Rückreise sowieso immer schwerer.

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2. Bücher in die Hand

Wer sich wie ich immer noch nicht mit E-Books angefreundet hat und nicht ohne mindestens zwei Bücher in ein Flugzeug steigen kann, nimmt diese einfach aus dem Handgepäck raus und klemmt sie unter den Arm. Es meckert wirklich niemand und ihr habt danach so viel mehr Platz in eurer Tasche (das gilt übrigens auch für die praktische Bordtasche, siehe Punkt 8)

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3. Im Urlaub darf es auch etwas gemütlicher sein

Jeder hat sie, diese eine gemütliche Hose, die man am liebsten gar nicht wieder ausziehen möchte. Müsst ihr auch nicht, zumindest nicht im Urlaub, denn sie ist perfekt, um im Flugzeug die Beine hochzulegen, ein kurzes Schläfchen im Apartment zu halten und danach gemütlich am Abend einen Sundowner am Strand zu genießen.

4. Rucksack statt Handtasche

Ein Rucksack ist Handgepäck und Handtasche in einem. Im Flugzeug lässt er sich kompakt in der Ablage verstauen (vorher Bücher und Bordtasche rausnehmen) und auch während der Reise ist ein Rucksack viel praktischer als eine Handtasche. Er bietet Platz für viel Wasser, noch mehr Sonnencreme und auch Tücher, falls das Wetter wechselt (siehe Punkt 10). Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil: Der Mann nimmt den Rucksack gerne ab, bei einer Handtasche wäre das nicht möglich.

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5. Schuhsohlen zum Wechseln

Mein Trick: Ich nehme dünne Leinenschuhe mit und wechsele alle paar Tage die Sohlen. So kann ich die Schuhe multifunktionell nutzen und tagsüber barfuß und abends mit Socken tragen. Die Schuhe gehen am Strand, zum Reiten oder in der Stadt, einfach überall. Auch wichtig: Abends Schuhdeo benutzen, damit die Schuhe am nächsten Tag wieder frisch sind und gut riechen.

6. Kleines Shampoo für die Wäsche

Statt Rei in der Tube nehme ich einfach ein kleines Shampoo mit. Damit wasche ich zumindest T-Shirts, Badesachen und Unterwäsche alle zwei bis drei Tage und lasse sie draußen an der warmen Luft trocknen. Dadurch spare ich fast die Hälfte an Klamotten ein. Das geht natürlich nur, wenn man einen Balkon oder eine Terrasse hat, wir haben unsere Sachen aber auch schon einmal im Marriott waschen lassen (dann den ganzen Schwung) und trotz Kosten war es so viel besser, als einen schweren und unübersichtlichen Koffer mitzuschleppen. Auch toll: Ein Beutel für dreckige Wäsche, so dass im Koffer kein Durcheinander entsteht.

7. T-Shirts & Co. nach dem „Colour Block“-System

Man nehme einfarbige Kleidungsstücke ohne Verzierungen, zum Beispiel zwei Röcke und drei T-shirts. So hat man mehrere Tage lang immer wieder neue Outfits, die frei kombinierbar sind. Dazu packt ihr passende Bikiniober- und unterteile ein, ebenfalls nach dem 3 zu 2-System. Colour Block ist ein wahrer Raumsparer!

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8. In einer „Bord-Tasche“ ist das Wichtigste ganz nah

Diese eine Tasche, in der alles wichtige drin ist: Pässe, Kopfhörer, Taschentücher, Hygienespray, Gesichtscreme, Handcreme…Und am Schönsten ist es, wenn man diese Tasche ganz nah bei sich hat. Packt euch zu Hause also eine Bord-Tasche mit den wichtigsten Utensilien (vielleicht eine Art Kulturbeutel, ich habe eine „richtige“ mit ganz vielen kleinen Taschen) und nehmt sie, ebenso wie die Bücher, in der Hand mit ins Flugzeug. So könnt ihr den Rucksack erst einmal oben im Gepäckfach verstauen und habt trotzdem alles Wichtige dabei.

9. Kleine Packungen kaufen 

Wie auch schon bei dem Shampoo oben, empfehle ich ganz klar den Kauf von Mini-Packungen, zum Beispiel bei Rossmann oder DM. Hier gibt es wirklich alles, was man für ein schönes Reiseleben braucht: Zahnpasta, Bodylotion, Deo, Rasierschaum, Abschminktücher, eben alles im Mini-Format. Das einzige, an dem man nicht sparen sollte: Gute Sonnencreme!

10. Das Tuch als Multifunktions-Kleidungsstück

Ich bin absoluter Fan von Tüchern, vor allem, wenn ich an warme Orte reise. Das Tuch ist einfach ein Multitalent: Morgens wärmt es beim Rollerfahren den Hals, nachmittags dient es als Kleid am Strand, abends legt man es um die Schultern, um in der italienischen Altstadt schön gewärmt die Kathedralen zu bestaunen. Ein Tuch im Koffer spart also gleichzeitig Schal, Strandkleid und das leichte Jäckchen für abends. Das Beste daran: Im Flugzeug lege ich fürs Schlafen immer meinen Kopf darauf und spare mir damit auch noch das Nackenkissen. Das Tuch ist wirklich der effektivste Platzsparer.

Reisen mit wenig Gepäck (6)

In den Packing Tips & Tricks for Travel findet ihr noch weitere hilfreiche Tipps zum leichten Reisen:

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Source: Rebates Zone

Lust, weiter zu lesen? Viel Platz, aber trotzdem wenig Gepäck hatten wir bei unserem Upgrade in die Business Class bei Emirates. Zwar nach einem Heiratsantrag, aber dennoch völlig unverhofft, wurden wir upgegradet. Eine unglaubliche Erfahrung.

Viel Spaß beim leichten Reisen!

Anni

Mein 1. Barcamp in Flensburg – #einfachnurgenial

Wie verdiene ich mit bloggen Geld

Wow, was für eine Erfahrung!

Ich bin immer noch total geflasht von diesem unglaublichen Wochenende. Am Freitag und Samstag war ich das allererste Mal überhaupt auf einem Barcamp. Und dann gleich in Flensburg, meiner ersten Unistadt, die ich immer noch super gerne besuche.

Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel aus diesen beiden Tagen herausbekommen würde. Den ursprünglich nur einen geplanten Tag habe ich gleich um den zweiten verlängert.

Tag 1 – Barcampen ist das neue Golfspielen

Bisher war ich eher auf wissenschaftlichen Konferenzen vertreten und bin daher sehr geschult, was enge Zeitfenster angeht. Auf dem Barcamp in Flensburg läuft es anders: Als ich auf die Minute um 9.00 Uhr mit quietschenden Reifen vor das WiREG-Technologiezentrum Flensburg fahre, habe ich richtig Panik, dass ich zu spät bin. Absoluter Quatsch! Bis um 10.00 Uhr wird noch entspannt gefrühstückt. Die Vernetzung geht sofort los.

Von Werbeagentur-Betreibern höre ich immer wieder, dass Golf spielen das beste Akquisemittel ist. Beim Barcamp trifft man aber so viele tolle Kontakte, Kooperationspartner, potentielle Kunden und nette Menschen, dass man den Golfschläger in der Tasche lassen kann. Ich möchte auch behaupten, dass dieser intensive Austausch mit so vielen Leuten sogar noch effektiver ist und auf jeden Fall mehr Spaß macht, aber das ist ja Geschmackssache. Geschmacklich umgehauen hat mich auch das Essen, das es dank einer Reihe von Sponsoren beide Tage über kostenlos gibt.

Wie verdiene ich mit bloggen Geld

Barcamp Flensburg

Dank einer Reihe von Sponsoren gibt es kostenloses Essen und Trinken auf dem Barcamp.

Wie cool auch, dass es eigene Shirts für die Tage gibt, so dass sich niemand under- oder overdresst fühlen muss. Passt irgendwie zu der lockeren Veranstaltung, auf der auch das „Sie“ streng verboten ist. Gefällt mir sehr.

Barcamp Flensburg

Schicke Shirts gibt es an beiden Barcamp-Tagen.

Um 10.00 Uhr startet die Session-Planung

Wie aufregend, ich bleibe aber trotzdem lieber hinten stehen. Eigentlich bin ich heilfroh, dass so viele Leute eine Session halten wollen (bei einem Barcamp werden die Inhalte erst direkt an dem Tag geplant) und ich nicht ran muss. Als dann aber immer weniger Slots frei sind, merke ich auf einmal, dass ich mich tatsächlich gerne beteiligen möchte.

Auf einem Barcamp gibt es keine Zuschauer und für die „Full Experience“ ist eine aktive Beteiligung eben nötig. Also ab nach vorne, Mikrofon schnappen und vor 160 Menschen die Session „Blog-Monetarisierung – wie geht es?“ vorschlagen. Dabei möchte ich keine Lösungen bieten, sondern – ganz im Barcamp-Style – über das Thema „Wie verdiene ich Geld mit meinem Blog“ diskutieren (und mir natürlich gerne auch ein paar Tipps von den „Profis“ abholen). Klappt super, es melden sich einige Leute und ich trage mich auf dem Session-Board ein.

Bild von Twitter @BarcampFl

Bevor ich aber meine eigene Session starte, höre ich mir „WhatsApp für Unternehmen“, „Content Marketing für B2B“ und „Nutzen von nutzlosem Wissen“ an. Neben dem geballten Wissen, dass ich wie ein Schwamm aufsauge, gewinne ich durch Gespräche nach den Sessions tolle Kontakte, von denen einige sicherlich intensiviert werden.

Immer dabei: Der Hashtag bcfl16, der für alle Twitter oder Instagram-Einträge verwendet wird. Eine super Möglichkeit, um zu sehen, was die anderen live vom Barcamp in Flensburg in die Internetwelt aussenden.

„Wie kann ich mit meinem Blog Geld verdienen?“

So habe ich Barcamp verstanden: Spontane Sessions abhalten, diskutieren, austauschen. Und so ist es auch, zumindest bei mir und ich glaube, die 45 Minuten gefallen allen. Zuerst stelle ich meinen eigenen Reiseblog vor (diesen hier) und gehe dann zusammen mit den Teilnehmern auf Google Adsense, Affiliate-Marketing und Social Media wie Twitter, Facebook und Snapchat ein. Besonders Snapchat scheidet noch die Geister und es ist unglaublich interessant zu hören, was andere über dieses Thema denken. Was für ein Glück: Nicole vom Hundeblog Moe & Me ist auch Teil der Session und berichtet über ihre Erfahrungen.

Tag 2 – Noch mehr Kaffee, noch mehr nette Menschen

Blog Monetarisierung

Wie verdiene ich mit bloggen Geld

Vom Handy auf die Social Wall

Der zweite Tag geht für mich viel entspannter los. Lässig im letzten Moment durch die Tür reinschneien, scannen lassen, Tüddelband ums Handgelenk bekommen, Strickjacke aus, Barcamp-Shirt an. Kaffee holen, Foto davon machen, ab zu Twitter. Auf die Social Wall gucken und sich freuen, wie unglaublich vernetzt die Welt geworden ist. Ich habe Twitter extra für diese Veranstaltung installiert (@anni.hof) und bin begeistert.

Am zweiten Tag höre ich mir an:

  1. Bloggen für Unternehmen 
  2. Wie wird man digitaler Nomade?
  3. Snapshat für Dummies

Bild von Twitter @anni_hof

Daniela von Cozy und Cuddly erläutert super sympathisch, worauf man beim professionellen Bloggen für Unternehmen achten sollte. Dennis und Nicole von Erdmann & Freunde halten eine Session zum Thema „Wie wird man digitaler Nomade?“. Aussteigen, Wohnmobil kaufen, Hund einpacken und die Arbeit unterwegs bei einer Reise durch Europa erledigen. So geht Horizont erweitern heute.

Barcamp Flensburg

Coole Snapchat-Session in lässiger Runde

Den Abschluss des Barcamps in Flensburg bildet für mich Laura, die uns „Dummies“ Snapchat erklärt. Nachdem ich halb Schleswig-Holstein erzählt habe, dass die Filter beim Aufnehmen von Snaps nur für iPhone-User funktionieren, habe ich nun endlich verstanden, wie man sie richtig anwendet. Danke Laura! Eine echt schöne und entspannte Runde auf lässigen Sitzmöglichkeiten.

Mein Fazit

Die Anmeldung zum Barcamp in Flensburg und vor allem zur eigenen Session war die einzig richtige Entscheidung. So viele Leute sind vor und nach der Session auf mich zugekommen und plötzlich war ich mittendrin. Den letzten Slot an Tag 1 habe ich dann sogar verpasst, weil es einfach so viel zu besprechen gab und ich mit den Jungs gekickert habe.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich beim ersten Barcamp ins kalte Wasser zu schmeißen. Es lohnt sich so viel mehr als man denkt.

Ich werde definitiv auf dem Barcamp in Kiel am 19. und 20. August dabei sein und freue mich jetzt schon.

Mit hochvernetzten Grüßen

Anni

Über die Grenze von Singapur nach Malaysia: Eine Busfahrt mit Folgen

Ich bin Anni und liebe das Reisen und meine Golden-Retriever-Hündin Maja

Juhuu, die Reise geht weiter! Im April 2015 hatten wir uns ein ganz schönes Pensum aufgeladen: Stop-Over in Dubai, Singapur in 2 Tagen und nun: Malaysia mit Vortrag an der Universität. Bis nach Kuala Lumpur ist es aber noch ein weiter Weg, zuvor müssen wir über die Grenze von Singapur nach Malaysia. Dabei sind uns gleich zwei Dinge abhanden gekommen. Aber eines nach dem anderen.

8.00 Uhr: Frühstück mit Nudelgeruch

Wir haben ein günstiges Hotel in Singapur mit Rooftop-Pool gebucht und sind eigentlich mehr als glücklich. Doch dann weht uns beim Frühstück so ein heftiger Nudel-Fett-Geruch um die Nase, dass auch der Rest des Frühstücks nicht mehr zu genießen ist. Aber: Andere Länder, andere Sitten, Menschen haben verschiedene Geschmäcker und das ist auch gut so.

Wir machen uns trotzdem lieber schnell auf den Weg: Heute geht es weiter! Mit dem Bus über die Grenze von Singapur nach Malaysia. Wieder ein neues Land, wie aufregend. Was wir aber erst einmal nicht finden: Den Abfahrtsort des Busses. Hmm, so wirklich helfen kann uns auch niemand und so irren wir ratlos durch die Gegend um die Bugis Junction herum und sind  nach einer halben Stunde laufen total durchgeschwitzt. Singapur ist eben vor allem eines: heiß. Den Bus schaffen wir noch so gerade, als wir ihn endlich finden.

8:45 Uhr: Über die Grenze von Singapur nach Malaysia: Eine Busfahrt mit Folgen

Endlich sitzen wir im Bus. Es ist voll, viele Singapurianer fahren tagtäglich über die Grenze, um zu arbeiten, Freunde zu besuchen oder günstig in der Grenzstadt Johor Bahru einzukaufen. Aber der Bus ist halbwegs klimatisiert und wir genießen es, Singapurs Landschaft auch außerhalb der Touristenzentren an uns vorbeifahren zu sehen. Nach ca. einer Stunde kommen wir am Grenzübergang an, müssen aber mitsamt den Koffern aus dem Bus aussteigen. Wir müssen in ein Glasfenster-Gebäude, das im zweiten Stockwerk oberhalb der ZOB-ähnlichen Busanlage liegt, um offiziell aus Singapur auszureisen. Hier werden wir nicht gescannt, etwas aus dem Land rauszuschaffen, scheint kein Problem zu sein. Man bekommt einen Zettel in seinen Pass, den man bei Wiedereinreise unbedingt vorzeigen muss. Nicht so optimal für mich, da ich immer alles vertüddel.

Wir müssen wieder in den Bus einsteigen und bis zur nächsten Kontrolle bzw. zur Einreise nach Malaysia fahren. Und hier wartet das nächste Problem auf uns: Ich habe keine Fingerabdrücke! Egal, wie oft ich meine Finger auf das Lesegerät lege, es erkennt sie nicht, auch nicht, als die Grenzbeamtin mir die Finger auf dem Gerät platt drückt. Und nun? Bei allen anderen funktioniert es und keiner weiß so recht, was er mit der Frau ohne Fingerabdrücke machen soll. Als keiner guckt, drückt mir die Beamtin meinen Reisepass in die Hand und winkt mich schnell durch. Ich liebe Übersprungshandlungen.

Als wir wieder unten ankommen und auf den Bus warten, fällt meinem Freund plötzlich auf, dass er sein Handy nicht mehr in der Hosentasche hat. Das ist auch der Grund, warum der Artikel bis hierhin relativ bildlos ist. Ob geklaut oder aus der Hosentasche gefallen: Wir wissen es nicht. Dieser Grenzübergang ist teuer für uns und vor allem richtig, richtig unpraktisch. In wenigen Tagen nehme ich an einer Konferenz an der Putra Malaysia Universität in Kuala Lumpur teil. Da mein Freund derjenige mit dem internationalen Führerschein ist und nicht mit zur Konferenz kommt, soll er mich hinfahren und abholen. Ohne Handy klappt es natürlich super mit der Abstimmung. Nicht.

Etwas genervt warten wir nun zum dritten Mal auf den Bus und stehen am falschen Steig. Malaysier sind aber freundliche Menschen und so werden wir zum richtigen Abfahrtsort geführt und können nach 45 Minuten endlich den letzten Bus besteigen. Wir also wieder in den Bus, dieses Mal mit einem Handy weniger, und ab zur Bahnstation in der Grenzstadt Johor Bahru. Wir steigen wieder um, dieses Mal in ein Taxi, das uns zum Senai Airport, wo unser Mietwagen für die nächsten 10 Tage auf uns wartet, bringen soll. Leider sind wir eine Stunde zu spät. Glücklicherweise klappt dennoch alles und wir treffen die Entscheidung, die uns bei dieser Reise das Leben retten wird: Wir buchen ein Navi dazu.

Reiten in Kuala Lumpur

Unsere Fahrt mit „kleinem“ Umweg.

Wir haben für 14.00 Uhr einen Reitausflug in einem britisch-kolonialen Anwesen irgendwo zwischen Johor Bahru und Kuala Lumpur gebucht. Wir fahren auf die satt-grüne Ranch, sehen Pferde grasen, ein riesiges weißes Haus im Kolonialstil und einen Cowboy (australisch, wie wir später herausfinden) auf der Veranda im Schaukelstuhl sitzen.

Reiten in Kuala Lumpur

Leider sind wir jetzt auch dafür eine Stunde zu spät und dass wir uns verfahren, macht es nicht besser. Auf unserem Navi sieht man unten den Flughafen, wo wir unseren Mietwagen abgeholt haben sowie unser Ziel. Der violette Weg ist der „kleine“ Umweg, den wir gefahren sind. Aber was solls, neues Land, Linksverkehr, sowieso zu spät, Aufregung. Da kann so etwas schon mal passieren. Doof nur, dass die Menschen in Malaysia zwei deutsche Eigenschaften ebenfalls stark verinnerlicht haben: Sie sind absolut gründlich und legen viel Wert auf Pünktlichkeit. Wir lassen uns also erzählen, dass das alles so nicht geht und wie wichtig Pünktlichkeit ist und fühlen uns fast schon etwas heimisch.

Das ist aber noch nicht alles: Als wir unser Auto abschließen, betätigen wir ausversehen die Alarmanlage. Um sie auszustellen, müssen wir erst einmal das Handbuch lesen. Zum Glück gibt es eins. Es lebe die malaysische Gründlichkeit. Jetzt sind wir allerdings noch später dran. Gebucht haben wir den geräumigen Mietwagen in Malaysia übrigens über www.billiger-mietwagen.de.

Mietwagen in Kuala Lumpur

Unser schicker und geräumiger Mietwagen für die Malaysia-Rundreise.

16.00 Uhr: Endlich reiten durch Palmenwälder

Wir dürfen nun doch reiten gehen. Etwas später als geplant, aber wir dürfen. Ich habe uns als Fortgeschrittene eingestuft. Auf Teneriffa war es dem Reitlehrer schließlich egal, was wir schon konnten und so sind wir im Trab die Berge hoch und runter, zwar mehr schlecht als recht, aber wir sind oben drauf geblieben. Der malaysische Reitlehrer sieht das leider nicht so locker und so werden wir auf „Anfänger“ zurückgestuft. Bei dieser Landschaft macht es uns aber auch überhaupt nichts aus, langsam und im Schritt alles einzuatmen und zu genießen. Auf den Palmen hangeln sich Affen entlang. Es fehlt nur noch, dass sie uns mit Kokosnüssen bewerfen. Wir reiten in Malaysia übrigens in der Riders Lodge in Sedenak Johor, nahe der Autobahn auf dem Weg von Johor Bahru nach Kuala Lumpur.

Reiten in Kuala Lumpur

Wir reiten durch einen wunderschönen Palmenwald.

Ganz am Anfang wird uns gesagt: Ihr könnt alles machen, aber ihr dürft nicht vom Weg abkommen. Als das Pferd von meinem Freund gleich zu Beginn einen ganzen Baum ummäht, nehmen wir das Prädikat „Anfänger“ gerne wieder an.

Reiten in Kuala LumpurReiten in Kuala Lumpur

Unser Reitführer, ein junger Malaye, ist glücklichweise ein kleiner Rebell und so dürfen wir die letzten Meter im wackeligen Trab zurücklegen. Er möchte schnell zurück, denn wir sind spät dran und wie jeden Nachmittag an der Westküste von Malaysia gibt es gleich ein kurzes, aber heftiges Gewitter. 

Bis dahin sind wir aber wieder sicher bei den Ställen angekommen. Der Ausflug hat mega Spaß gemacht und trotz einiger Pannen ist der Tag einfach wunderschön. Pannen gehören einfach zum Reisen dazu und im Nachhinein sind sie eher lustig als ärgerlich. Wir sind die Dinge, die wir erleben und wenn es danach geht, sind wir eine ganze Menge.

Das Reiten ist für mich auf Reisen immer ein ganz besonderes Highlight. Da ich als Kind nie geritten bin und es auch nicht wirklich kann, ist es für mich fast schon ein Urlaubsritual mindestens einmal in jedem Land auf dem Rücken der Pferde zu sein.

Wart ihr schon einmal auf Reisen reiten?

Im nächsten Beitrag geht die Reise weiter: Im Gewitter fahren wir weiter nach Kuala Lumpur, beziehen unser luxuriöses Riesen-Hotel mit Rolltreppe und ich nehme an der „Intercultural Communication“-Konferenz an der University Putra Malaysia teil. Was für eine Erfahrung, in einer malaysischen Universität einen Vortrag zu halten! Echt spannend.

Bis dahin liebe Grüße

Anni

Singapur in 2 Tagen (Teil 2)

Kurztrip nach Singapur

Und die Reise geht weiter! In den vorherigen Beiträgen habe ich ja schon beschrieben, wie wir über einen Stopover in Dubai nach Singapur gereist sind und was wir alles am ersten Tag von Singapur in 2 Tagen erlebt haben.

Hier zeige ich nun, wie wir den südlichsten Punkt des kontinentalen Asiens erreicht haben. 

Kurztrips in Städte finde ich super. Man sieht so viel in kurzer Zeit und hinterher kommt es einem immer viel länger vor. Für mich lohnen sich diese Trips immer total und mir reichen meistens auch ein, zwei Tage in einer großen Stadt, denn dann zieht es mich in die Natur oder an den Strand (vor allem, wenn es so heiß, feucht und stickig ist wie in Singapur zur Mittagszeit). Unser kürzester Trip bisher: Ein 3-Tages-Trip nach Shanghai, über den ich auch noch berichten werde. Einen Vorgeschmack gibt es aber schon in dem Beitrag Upgrade in die Business Class bei Emirates (jaaaa, wir wurden auf dem Rückweg upgegradet und es war der Hammer!).

Singapur in zwei Tagen 2

Paradies mit gewöhnungsbedürftiger Aussicht: Tanker vor Singapur

14.00 Uhr: Ausflug nach Sentosa Island

Aber jetzt geht es um Singapur und diese Stadt hat es auch einfach nur verdient, alleine und im Detail beschrieben zu werden. Wir durften diese Traumstadt in zwei Tagen erleben. Nachdem wir am ersten Tag schon eine Stadtrundfahrt und eine Flussfahrt gemacht haben, zieht es uns am zweiten Tag nach Sentosa Island, einer vorgelagerten Insel, die nicht so richtig weiß, ob sie Paradies oder Vergnügungspark ist. Unsere Ausflug nach Sentosa Island („The State of Fun“) beginnt mit der Fahrt in einer Magnetschwebebahn, die man wiederum durch eine Mall erreicht. Das Ganze erinnert uns sehr (wie auch vieles andere in Singapur) an Dubai. Auch dort gelangt man durch die Dubai Mall zum Burj Khalifa und man findet nicht immer direkt den richtigen Weg. Naja, auf Reisen ist ja auch der Weg der Ziel. Und dabei soll man noch schön viel kaufen, bevor man ankommt. Auch in Dubai fährt man mit einer Bahn ans Ende der Palmeninsel The Palm Jumeirah und findet sich dort in einem Vergnügungspark/Strandresort wieder. Ob sich die beiden Städte bewusst sind, dass sie sich so ähnlich sind? Bestimmt, man muss ja auch voneinander abgucken.

Auf Sentosa angekommen, entscheiden wir uns ganz klar gegen den Vergnügungsparkcharakter und für das Paradies. An diesem heißen Tag in Singapur muss man einfach an den Strand und ans Wasser und die Insel bietet dafür tolle Möglichkeiten. Wer also gerne Stadt- mit Strandurlaub kombiniert, ist hier bestens aufgehoben.

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Mit der Schwebebahn angekommen, laufen wir erstmal an der schönen Promenade entlang (man kann auch Karts oder Fahrräder mieten, aber Singapur ist nicht gerade günstig). Als erstes gönnen wir uns super leckeres Kokoseis zur Erfrischung. Das Beste: Die Kokosnuss kann man gleich mitessen. Perfekt. Man fühlt sich gleich noch ein wenig mehr im Paradies angekommen. Da können auch die Frachter direkt vor der Küste nicht ablenken, auch wenn die Aussicht schöner sein könnte.

Singapur in 2 Tagen

Auf Sentosa steht der Spaß im Vordergrund.

Wir entscheiden uns gegen die ganzen Attraktionen, da wir lieber die künstlich geschaffene Natur der Insel genießen möchten. Aber egal, ob künstlich oder nicht, Singapur hat echt einiges geleistet, um auf Sentosa einen Kontrast zum Stadtleben zu schaffen. Man kann sich hier wirklich erholen und ausspannen und Singapurianer nutzen diesen Ort vor allem am Wochenende gerne und reichlich. Dazu kommt, das hier der südlichste Punkt des kontinentalen Asiens ist. Die Einheimischen juckt dies wenig, für uns aber ist es nach dem südlichsten Punkt der USA auf Key West und dem südlichsten Punkt Afrikas in Cape Agulhas ein ganz besonderer Ort und natürlich darf ein Foto nicht fehlen.

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18.00: Nach der Sonne kommt die Kultur

Als die Temperaturen endlich wieder ertragbar werden, verlassen wir die Insel via Schwebebahn und schauen uns noch ein wenig  in der kulturell reichen Stadt um. Besonders die indische Kultur hat hier ihre Spuren hinterlassen. Die Architektur und Kunst ist wirklich eine Augenweide und wir sind fasziniert von dem Anblick, der sich vor den modernen Neubauten auftut. Man kann nur hoffen, dass diese Schätze weiterhin geehrt und gepflegt werden, und keinem allzu modernen Stadtbild zum Opfer fallen.

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Singapur vereint alte Tradition und moderne Bauten

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Indisches Feeling in Singapur

19:30 Einen Lieblingsplatz gibt es in jeder Stadt

Müde, aber wie immer glücklich, wenn wir auf Reisen sind, besuchen wir unseren neuen Lieblingsplatz in Singapur: Am Clarke Quay herrscht einfach diese magische, bunte Stimmung, die wir sonst noch nirgendwo erlebt haben. Hier kann man sich einfach treiben lassen und abschalten und die Vibes der City auf sich wirken lassen. Wir tun dies bei einem Cocktail und leckerem Essen. Geht dabei halt am besten.

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22:30 Uhr: Irgendwas muss ja mit nach Hause

Am Ende eines wunderbaren Tages besuchen wir kurz vorm Zubettgehen noch den Night Market an der Bugis Junction ganz in der Nähe unseres Hotels. Es gibt viel Quatsch, aber irgendetwas muss man ja kaufen und so werden es zwei farbenfrohe Sommerkleider. Die nächste Hochzeit kommt bestimmt. Unser günstiges Hotel in Singapur ist übrigens das Parc Sovereign Hotel Albert St. an der Bugis Junction (von hier fahren auch die Busse nach Malaysia).

Nach diesen wundervollen 2 Tagen in Singapur machen wir uns am nächsten Tag auf nach Malaysia. Mit einem kurzem Stopp zum Reitausflug unter Palmen geht es ins Putrajaya Marriott Hotel nach…na? Putrajaya natürlich. Kennt ihr nicht? Kein Wunder, Putrajaya ist nicht so bekannt wie die große Schwester Kuala Lumpur, liegt am Stadtrand und beherbergt die Botschaften und das Regierungsviertel. Da überrascht es auch nicht, dass das Marriott einfach mal total abgeht mit riesigem Palmengarten, Marmorböden und Rolltreppe in der Lobby. Aber dazu beim nächsten Mal mehr und dann beschreibe ich auch, wie ihr die Grenze von Singapur nach Malaysia mit dem Bus überquert.

Was habt ihr in Singapur erlebt?

Liebe Grüße

Anni

Singapur in 2 Tagen (Teil 1)

Singapur in zwei Tagen

In meinem vorherigen Blog-Beitrag habe ich von unserem 18-stündigen Stopover in Dubai berichtet. Hier erfahrt ihr nun, wie die Reise weitergeht.

3.00 Uhr – Schlafen im Flieger

Als wir nach einem aufregenden und wundervollen Tag in Dubai erschöpft aber glücklich gegen 3.00 Uhr nachts in das Flugzeug nach Singapur steigen, haben wir schon seit ungefähr 40 Stunden nicht mehr geschlafen – wenn man die 2×2 Stunden im Hotel in Dubai mal abzieht. Nicht wirklich erholsam und von daher erhoffen wir uns auf dem Flug von Dubai nach Singapur wirklich ein paar Stunden Schlaf. Und was passiert? Der Airbus A380 von Emirates ist fast komplett leer! Das ist natürlich gut für uns und unseren Schlafmangel!

Ich habe ja bereits beschrieben, mit welchen Tricks man seine Chancen auf ein Upgrade in die Business Class steigern kann. Dieser Flug wäre für die „Frage der Fragen“ perfekt gewesen. Einer der Tipps ist nämlich, dass man zu Zeiten fliegen sollte, an denen sonst niemand fliegt. Am besten, wie in unserem Fall, an einem Wochentag nachts um 3.00 Uh. So leer wir der Jumbo-Jet war, ist das wohl wirklich nicht die beliebteste Zeit. Wir brauchen aber gar nicht nach einem Upgrade zu fragen, denn schon beim Check In wird klar, dass wir fast das ganze Flugzeug für uns haben. Wir haben freie Sitzplatzwahl und entscheiden uns für die zweite Reihe hinter dem Notausgang – ich kann schön Filme gucken und mein Freund die Beine ausstrecken, denn vor uns sind nur zwei statt der üblichen drei Sitze. Gleich drei Stewardessen kümmern sich um uns. Wir schlafen endlich wie Babies und werden nur zum Frühstück geweckt (aber auch erst nach der eigentlichen Frühstückszeit, da man uns noch ein wenig schlafen lassen wollte – das nenne ich Service!). Es ist wirklich fast schade, schon zu landen, aber wir freuen uns auch tierisch auf Singapur (haben aber auch etwas Angst vor den strengen Kontrollen).

15.00 Uhr am nächsten Tag – Ankunft in Singapur

Am Changi Airport in Singapur werden wir dann auch tatsächlich von Scan-Geräten empfangen und sind heilfroh, schnell durch die Kontrollen zu kommen. Schon von zu Hause aus habe ich noch für denselben Abend eine Sightseeing-Tour durch Singapur gebucht, da wir am nächsten Morgen schon nach Malaysia aufbrechen werden und nicht viel Zeit haben. Wir fahren mit der Metro zur Bugis Junction. Diese Station ist der wichtigste Knotenpunkt der Stadt und praktischerweise nur einen Steinwurf von unserem Hotel entfernt.

Unser günstiges Hotel in Singapur ist das Parc Sovereign Hotel Albert St. Die Zimmer sind klein, aber sauber, das Frühstück mit dem extrem starken Geruch nach fettigen Nudeln gewöhnungsbedürftig. Wir haben das Hotel an der Bugis Junction (von hier fahren übrigens auch die Busse nach Malaysia) über Venere gebucht und 84,40 Euro (1 Nacht, 2 Personen) für ein Superior Zimmer mit Queensize-Bett bezahlt. Für singapurianische Preise ein unschlagbares Angebot. Das Hotel liegt ganz in der Nähe von Little India, ein sehr interessanter Stadtteil mit viel Kultur, einigen Tempel und tolle Restaurants. Da wir auf der Busfahrt von Singapur und Malaysia um ein Handy ärmer geworden sind, gibt es leider keine Fotos von dem Hotel.

18.30 Uhr: Turbo-Sightseeing-Tour durch Singapur

Nach einem kurzen Schläfchen werden wir gegen halb sieben direkt vor unserem Hotel abgeholt und zum weltberühmten Singapore Flyer gefahren. Die Sightseeing-Tour durch Singapur haben wir über Viator gebucht. Die Preise inklusive Flussfahrt auf dem Singapore River beginnen bei 33,00 Euro.

Beim weltberühmten Riesenrad angekommen, werden uns orange Kärtchen auf die Brust geklebt und Essensmarken ausgehändigt. Eine super Aktion, denn so werden wir quasi dazu gezwungen auf dem Food Market echtes singapurianisches Essen zu probieren. Ich nehme eine Art Ei-Auflauf mit Krabben und bin begeistert.

Singapur in zwei Tagen

Das eindrucksvolle Singapore Flyer

Singapur in 2 Tagen

Singapur in 2 Tagen zu sehen lohnt sich auf jeden Fall

Nach diesem leckeren Essen sichern wir uns die besten Plätze im Bus: Ganz hinten! So haben wir die perfekte 360°-Sicht auf Singapur und werden nicht enttäuscht von der Traumstadt. Sofort erblicken wir das majestätische Marina Bay Sands Hotel mit seinen drei Türmen und Infinity Pool auf dem Dach. So gerne würde ich dort mal eine Nacht verbringen, aber bei um die 600,00 Euro die Nacht mit Frühstück ist es dann doch etwas teuer.

Kurztrip Singapur

Mit „Hop on Hop off“ holt man das Meiste aus einem Singapur-Kurztrip heraus

Kurztrip nach Singapur

Der nächste Stop sind die künstlich angelegten Gardens by the Bay mit Blick auf das schimmernde Marina Bay Sands Hotel. Hier befinden sich riesengroße, künstliche Bäume, die Abend für Abend eine Lichtshow mit musikalischer Untermalung abziehen, die sich sehen lassen kann. Dubai kann sich wirklich warm anziehen!

Singapur in zwei Tagen

Bei 2 Tagen in Singapur darf man sich die aufwändige Lichtshow am Marina Bay Sands Hotel auf keinen Fall entgehen lassen.

Singapur Kurztrip

Nach der ca. 15-minütigen Show geht es zurück in den Bus. Wieder genießen wir die Aussicht, als es durch das imposante Bankenviertel zurück ins Zentrum geht.

Chinatown ist faszinierend. Neben den älteren, wunderschönen Gebäuden gibt es ein Hochhaus, in dem nur chinesische Famillien leben. Manche warten ein Leben lang darauf, dort einziehen zu dürfen. Singapur ist eben nicht sehr groß und auf einer Halbinsel vorgelagert, so dass hier jeder Quadratmeter wertvoll ist. Daher kostet ein Führerschein laut unserem Tourguide auch ab 30.000 Singapore Dollar, da eben nicht genügend Platz zum Parken vorhanden ist. Das Metro-System funktioniert allerdings hervorragend, so dass man auch ohne Auto schnell von A nach B kommt. Allgemein fällt auf, dass Singapur gar nicht so streng ist, wie immer behauptet wird. Die Menschen zumindest nicht, denn diese sind herzlich und nett. Ob man nun direkt ins Gefängnis kommt, wenn man einen Kaugummi auf den Boden wirft, kann ich nicht sagen. Was aber auffällt: Die Stadt ist unglaublich sauber.

Weiter geht es vorbei am Raffles Hotel mit Stop an der berühmten Shopping-Straße Orchard Street. Da Shopping so gar nicht unser Ding ist, schauen wir uns lieber  in der Gegend um und holen uns eine eiskalte Cola gegen den Schlafentzug.

günstiges Hotel in SingapurKurztrip Singapur

21.00 Uhr: Unvergessliche Flusstour auf dem Singapore River 

Mittlerweile ganz schön kaputt (wir haben immerhin einen Langstreckenflug hinter uns und wollen morgen weiter nach Malaysia) fragt mein Freund: „Sollen wir wirklich noch die Bootstour machen?“ Ich bin zwar auch müde, aber wie immer viel zu aufgeregt, um jetzt ins Hotel zu gehen. Klar machen wir die Flusstour auf dem Singapore River!

Wir lassen uns wie gewohnt gemütlich ans Clarke Quay kutschieren und bereuen es keine Minute: Die Farben, die Lichter, die Atmosphäre, die Stimmung, es ist einfach der Wahnsinn! Alles leuchtet, glitzert und ist bunt, aber auf eine harmonische und unaufdringliche Art und Weise. Hier liegt dann wohl doch der Unterschied zu Dubai. Die Aussicht ist einfach nur eine Wohltat für die Augen und so genießen wir unsere einstündige Bootsfahrt auf dem Fluss im vollen Zügen. Wir treiben an Hotels aus einer früheren Zeit und hochmodernen Bankgebäuden vorbei. Genau dieses Wechselspiel ist es, das Singapur so faszinierend macht.

Singapur in zwei TagenSingapur in 2 Tagen2 Tage in Singapur

Der Blick vom Singapore Flyer bis zum Marina Bay Sands Hotel zusammen mit dem Mond, der über uns leuchtet, ist wirklich unbezahlbar. Diese Tour ist ein absolutes Highlight unserer Reise.

Kurztrip Singapur

2 Tage Singapur

Der schönste Anblick in zwei Tagen Singapur: Der Singapore Flyer mit dem Marina Bay Sands Hotel und dem leuchtenden Mond

22.00 Uhr: Drinks am Clarke Quay

Wir können uns nach der Bootstour immer noch nicht der Magik dieses Ortes entziehen und bleiben noch auf ein paar Drinks am Clarke Quay. Uns wird mal wieder bewusst, wie gut wir es doch haben, diese unglaublichen Reisemomente zu erleben.

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Was meint ihr: Was muss man in Singapur unbedingt einmal erlebt haben? Was haltet ihr von Kurzbesuchen in Städten? Mir kommen sie im Nachhinein immer viel länger vor! 

Hier gibt es einen Bericht über die Weiterfahrt nach Malaysia mit Konferenzbesuch (inklusive Vortrag, ahhhh!) und der Busfahrt über die Grenze von Singapur nach Malaysia sowie Teil 2 dieses Beitrags Singapur in 2 Tagen, an dem wir die vorgelagerte Insel Sentosa und den Night Market besuchen.

Bis dahin viele Grüße

Eure Anni

Stopover in Dubai: Die Wüstenstadt in 18 Stunden

Wüstentour Dubai

Auf unserem Flug von Hamburg nach Singapur mit Emirates (mit anschließender Weiterreise nach Malaysia) hatten wir unseren Stopover in Dubai. Wie immer kann ich mich auch dieses Mal nicht davon abhalten lassen, diesen Stop mitzunehmen. Ich weiß, diese Kurztrips mal so eben zwischendurch bedeuten auch viel Stress, aber ich bin so süchtig nach neuen Eindrucken, dass ich nicht merke, wie anstregend sie eigentlich sind. Ich kann nur dankbar sein, dass mein Freund immer jeden Quatsch mitmacht. Dieses Mal waren wir das erste Mal in Dubai, und zwar für ganze 18 Stunden. Fazit: Es hat sich wirklich mehr als gelohnt. Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, Stopover-Möglichkeiten auszunutzen. In meinem Kopf kommen mir diese Stunden wie ein richtig langer Urlaub vor, einfach, weil wir so vieles erlebt haben. Hier mein ausführlicher Reisebericht über Dubai:

5.25 Uhr: Landung in Dubai 

Nach sechs Stunden Flug aus Hamburg sind wir kaputt und die Zeitverschiebung macht uns zu schaffen (eigentlich ist es ja noch viel früher in unseren Köpfen, also quasi mitten in der Nacht). Auf der Karte sah alles so klein ist, aber am Flughafen in Dubai angekommen, merke ich schnell, dass wir nicht mal eben so zu Fuß zum Hotel laufen können. So stehen wir nun am Flughafen, früh am Morgen, und merken, dass die Taxis am Airport eine ganz schön hohe Anfahrgebühr haben (12,00 Euro). Als wir uns von diesem Schock erholt haben (Dubai ist nun einmal teuer), sitzen wir im Taxi. Man sollte Entfernungen auf Karten wirklich niemals einfach nur schätzen.

6.45 Uhr: Ankunft im Hotel 

Das Fortune Classic Hotel in der Damascus St. nahe der Al Nahda Road kann ich nur wärmstens empfehlen. Es sind eher Appartements als ein Hotel und der Service ist super (weiter unten gibt’s Bilder). Das Hotel ist relativ nah am Flughafen, so dass man beim Taxi spart und dann die günstigere Metro in Richtung Zentrum nehmen kann. Ein Supermarkt befindet sich direkt gegenüber und ein Bankautomat ist auch ganz in der Nähe. Kaum zu glauben: Das Ganze gibt es für unglaubliche 63,61 € (2 Personen pro Nacht). Leider haben wir keine Zeit, den Rooftop-Pool auszuprobieren. Preise für unser günstiges Hotel in Dubai könnt ihr bei Tripadvisor Dubai checken. Die Bewertungen schwanken, aber wir waren vollends zufrieden. Wir haben unser Hotel in Dubai über Venere gebucht.

Da wir erst gegen Mittag in unser Zimmer einchecken können, haben wir im Voraus eine Desert Safari im Geländewagen gebucht. Dubai ist für mich nicht nur Stadt, sondern vor allem Natur, Landschaft und Wüste. Die weite Natur will entdeckt werden und zwar nicht abends, wenn arme Kamele Touristen im Kreis durch die Gegend schleppen oder die Bauchtanzgruppe zum Mitmachen einlädt. Wir haben die Wüstentour in Dubai über Rayna Tours gebucht und können auch diesen Anbieter uneingeschränkt weiterempfehlen. Nachdem wir direkt am Hotel zur Morning Safari abgeholt werden, machen wir noch eine kurze Rundfahrt durch Dubai, um zwei andere Mitfahrer abzuholen (und erste Blicke auf die unglaubliche Skyline zu erhaschen).

Ein Stopover in Dubai lohnt sich in jedem Fall

Ein Stopover in Dubai lohnt sich in jedem Fall

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Die Tour ist der absolute Wahnsinn! Wir brettern so die Dünen hoch und runter, dass mir zeitweise echt schlecht wird, was aber eher daran liegt, dass ich ja die ganze Nacht nicht geschlafen habe, leider auch nicht im Flugzeug. Die Tour an sich ist einfach nur richtig, richtig gut. Während unsere Mitfahrer noch mit Quads durch die Wüste cruisen, genießen wir die unglaubliche Stille der Wüste.

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Eine Wüstentour darf beim Stopover in Dubai nicht fehlen.

Eine Wüstentour darf beim Stopover in Dubai nicht fehlen

13.00 Uhr: Zurück von der Wüstentour ins Hotel

Wieder zurück in Dubai City, dürfen wir endlich unser Apartment beziehen. Für den Preis ist es echt riesig und vor allem sauber, mit eigenem Balkon. Da wir so kaputt sind, legen wir uns erst einmal zwei Stunden hin. Ein seltsames Gefühl: Wir sind in der Traumstadt Dubai, haben noch kaum etwas gesehen und legen uns erstmal hin. Es geht aber nicht anders, wir brauchen noch viel Power für den restlichen Tag.

Günstiges Hotel in Dubai

Als günstiges Hotel in Dubai empfehlen wir das Fortuna Classic-Hotel

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15.00 Uhr: Erkundungstour durch Dubai

Endlich ist es soweit: Wir machen uns auf den Weg zur nahegelegenen Metro (nachdem wir uns im Supermarkt ein wenig Stärkung und vor allem Wasser geholt haben) und fahren ins Zentrum, obwohl man bei Dubai nicht wirklich von einem Zentrum sprechen kann. Viele sehenswerte Punkte liegen entlang einer kilometerlangen Strecke am Meer entlang. Dubai ist so unfassbar riesig, Wolkenkratzer reihen sich aneinander, soweit das Auge blickt. Bis zum Hotel Atlantis auf der weltberühmten Insel Jumeirah, The Palm fahren wir 45 Minuten. Dies ist aber in dieser supermodernen Metro nicht weiter schlimm, sondern sehr, sehr spannend. Das letzte Stück legen wir in der Schwebebahn mit Blick auf das Burj Al Arab zurück, was wieder einmal ein Highlight für sich ist.

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Dort angekommen, verschnaufen wir ein wenig, bis es wieder zurück ins „Zentrum“ geht. Das Zentrum von Dubai ist für mich das bekannteste Hotel der Welt: Das Burj Khalifa mit einer Höhe von 828 Metern. Wenn man vor diesem imposanten Gebäude steht, ist man wahrlich in Dubai angekommen und daher gehört es zu jedem Sightseeing-Besuch dazu. Dorthin zu gelangen, ist allerdings nicht ganz einfach: Man muss zunächst eine Mall durchqueren. Aber auch hier werden wir nicht enttäuscht: Echte arabische Scheichs flanieren durch die unglaublich große Dubai Mall, die neben einem Aquarium und einem riesigen Food Park auch ein Ice-Skating-Rink beherbergt. Na klar, warum auch nicht. Wie alles in Dubai ist schon alleine die Mall eine Sehenswürdigkeit für sich. So übertrieben, dass sie schon wieder faszinierend ist. Nach fünf Fehlversuchen finden wir schließlich den einen, richtigen Ausgang, der uns pünktlich zu den beeindruckenden Wasserspielen direkt vor dem Burj Khalifa rausschmeißt.

Fotor_14570397510148DSC05870Fotor_145703969552262Manchmal haut trotz wenig Planung einfach alles hin, manchmal leider auch gar nichts, aber dieses Mal hätte man den Tag nicht besser timen können. Zu Musik und Wasserspiel wird uns nach dieser anstrengenden Nacht und diesem wundervollen Tag bewusst, wo wir eigentlich sind und was für ein Glück wir eigentlich haben. Wir gehen zurück in den Food Court und entscheiden uns für asiatisches Essen. Erst als wir uns in den Open Air-Bereich setzen, fällt uns der besondere Ausblick auf. Manchmal haben wir echt mehr Glück als Verstand. Ich hoffe, dass dies noch sehr häufig passieren wird.

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23.00 Uhr: Ab ins Bett

Wir sind nach diesem Tag zwar total gerädert, aber glücklich. Nachdem wir den Hotelier davon überzeugt haben, dass wir tatsächlich um 1.00 Uhr nachts schon wieder ein Taxi zum Flughafen benötigen, gehen wir ein weiteres Mal schlafen. Was für ein Tag, was für eine Stadt, was für ein Erlebnis. Klar war es auch anstrengend, aber diese wundervollen Erinnerungen kann uns niemand mehr nehmen. Ich würde es immer wieder tun.

Was würdet ihr tun, wenn ihr nur einen Tag bei einem Stopover in Dubai hättet?

In meinem nächsten Blog-Beitrag Singapur in 2 Tagen erzähle ich übrigens, wie die Reise weitergeht (und wie es ist, in einem fast komplett leeren Airbus A380 zu sitzen) .

Eure Anni

Mit diesem  Beitrag nehme ich an der Blogparade Mein unvergesslicher Reisemoment von Choices of Life teil.